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Hot Summer, Sonnenbrand und Karpfen genug…

13. Juli 2010 M&R-Blogger 3 Kommentare

Bei diesen Temperaturen haben wir uns es natürlich nicht nehmen lassen, direkt am Samstag nach Ladenschluss an den See zu fahren und einige Ruten auszulegen… Nachdem der erste Karpfen am Abend ausschlitzte und über die Nacht rein garnichts passierte, ging es am nächsten Morgen wirklich Schlag auf Schlag. Innerhalb 3 Stunden hatten wir 11 Abzüge. Der Größte lag bei runden 14 Kilogramm…

Für mich als Vollblut-Raubfischangler, der im Grunde noch nie wirklich auf Karpfen gefischt hatte (außer vor vielen vielen Jahren mit Dosenmais und Frolic ;-) ), war gerade die Power der Fische wirklich erstaunlich!

Gefischt haben wir mit unseren neuen Specials aus der M&R Baits Serie “Banana Milk Shake” und “The Freaky Scopanax” (…in Kürze mehr dazu) und den neuen Pop Up Sweetcorns von Enterprise Tackle mit Esterblend Flavour.

Anbei noch ein paar Schnappschüsse unserer Exkursion…

Setup mit J.C. Carp / ATTs Alarms / Matrix Cheeky Monkeys

Setup mit M&R J.C. Carp / ATTs Alarms / Matrix Cheeky Monkeys / Ranger Pod

Setup mit Steak / Bratwurst / Spareribs / Jack Daniels Sauce ;-)

Setup mit Steak / Bratwurst / Spareribs / Jack Daniels Sauce ;-)

Johnny & Marc beim Spielen

Johnny & Marc beim Spielen

Morgens dann mein erster Schuppi mit 10 Kilo

Morgens dann mein erster Schuppi mit 10 Kilo

Nein zu Catch & Freeze ;-)

Nein zu Catch & Freeze ;-)

12er und 14er mit Marc und mit im Doppelpack

12er und 14er mit Marc und mir im Doppelpack

Hot Heads & Cold Hearts never solved anything ;-)

Hot Heads & Cold Hearts never solved anything ;-)

War ein schönes Wochenende, danke dafür Marc!!

TL und viel Erfolg,

Dominik

Alles, weil wir Freunde sind!

26. Februar 2010 M&R-Blogger 1 Kommentar

SamsonEndlich, der Winter geht zu Ende und wir freuen uns auf die kommende Angelsaison. So gerne ich auch in der kalten Jahreszeit meinem Hobby nachgehe, mein Wintergewässer war mal wieder zugefroren und so hieß es auch dieses Jahr abwarten bis sich die Sonne wieder zeigt. Nur einem meiner Freunde konnte es gar nicht kalt genug sein, meiner Hündin Samson.

Sie hat ein dickes Fell und sieht aus wie ein Eisbär. Bei Minusgraden schlief sie im Schneegestöber bis man sie kaum noch sehen konnte. Eine wirklich lustige Hündin mit der es auch bei minus 15 Grad niemals langweilig wird!

Jetzt, wo alle in den Startlöchern stehen, hoffe ich auf eine fischreiche Saison und nicht ganz so viele Pleiten, Pech und Pannen wie im letzten Jahr…

2009 war nicht immer von Erfolg gekrönt, zumindest was die Fischerei anging. Jonathan und ich mussten um jeden Fisch kämpfen. Hinzu kam, dass ich nicht immer zur richtigen Zeit am richtigen Platz angeln konnte, da es bei M&R (zum Glück) verdammt viel Arbeit gab. Nach endlosen Wochen der Entbehrung konnten wir Ende März mit unserer Karpfenangelei beginnen. Die Sonnenstrahlen hatten das letzte Eis geschmolzen und voller Erwartungen, zu Allem bereit, standen wir am See. Nach diesem harten Winter würden die Fische unser Futter sicherlich gerne annehmen. Doch nach einigen Nächten kam die Ernüchterung.

Die Bissanzeiger blieben meistens stumm. Es gab nur wenige Sternstunden, die schnell wieder vorbei waren. Der falsche Platz, die falsche Nacht, ich bin selten so oft ohne Erfolg nach Hause gefahren wie im vergangenem Jahr. Wo wir die Karpfen unter der Woche lokalisierten und versuchten, sie mit unseren Futteraktionen am Platz und bei Laune zu halten, dort waren sie am Wochenende verschwunden…

Jo mit CarpDieses änderte sich gegen Ende des Sommers. Zumindest für Jonathan, er hatte sehr viel Freizeit und konnte viele Tage und Nächte am Wasser verbringen. Als die Nächte wieder länger wurden und die beste Jahreszeit begann, konnte er eine Reihe wirklich dicker Karpfen auf die Matte legen! Während der Arbeit wartete ich ständig auf die nächste Fangmeldung.

Ein schönes Gefühl, endlich kam der Erfolg!

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Bis zum Regenbogen!

12. Dezember 2009 M&R-Blogger 2 Kommentare

Karpfenfang

…ist es ziemlich weit, aber nicht unerreichbar!!!

Oktober 1985, es ist mein zweites Angeljahr. Das Wetter ist alles andere als gut und meine Ausrüstung für diese Session ist sehr bescheiden. Zwei Wochen hatte ich an einer Schilfkante vorgefüttert. Wo sich sonst Badegäste tummelten war nun Ruhe eingekehrt. Die meisten Vereinsmitglieder hatten ihr Angelzeug schon im Keller verstaut und so hatte ich den See für mich alleine.

Es war Montag, 5.00 Uhr morgens, als ich mit Fahrrad und Anhänger an meinem Angelplatz ankam. Nebel lag ganz dicht über dem See, so dicht, dass man das Wasser kaum sehen konnte – ich hatte ein mulmiges Gefühl. Und wenn das Karpfenfieber nicht gewesen wäre, hätte ich wohl sofort wieder umgekehrt. Die ganze Woche wollte ich da verbringen, denn es waren Herbstferien. Von der heutigen Hightech-Ausrüstung konnte ich noch nicht einmal träumen… ich schlief am Boden auf meinem Rutenfutteral.

Eine Woche später lag ich mit Fieber im Bett und hatte ziemlichen Ärger mit meiner Mum. Doch die Fische, die ich gefangen hatte, waren es wert und ich war überglücklich und stolz auf meinen Erfolg. Der größte Karpfen in dieser Woche wog nicht einmal fünf Kilo…

Oktober 2009, die Zeiten haben sich geändert. Die Fische sind größer geworden und die Ausrüstung wurde immer mehr perfektioniert. Nur das Karpfenfieber hatte sich in den letzten 25 Jahren nicht geändert. Es treibt mich immer wieder voran und lässt mich viele Nächte am Wasser verbringen. Mit Schlauchboot, Motor, Echolot und GPS fahre ich über den See, um meine Montagen auf 500 Meter Entfernung auszulegen. Wenn mir das früher jemand erzählt hätte, ich hätte ihn wohl für verrückt erklärt!

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