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Da geht doch was…Sammelmeldung!

22. November 2010 M&R-Blogger 2 Kommentare

Szene 1:

Letzte Woche erreichte uns von Stefan, der mit seinen beiden Berichten, die wir in den letzten Tagen im Blog veröffentlichten, sicherlich auf das Interesse einiger Karpfenangler gestoßen ist, wieder ein tolles Video mit eindrucksvollen Bildern und Kurzclips zum Karpfenangeln im Herbst (Autumn Carping), das wir Euch natürlich nicht vorenthalten möchten:

Wie bereits erwähnt ist Stefan auch bei Twitter und dem Nickname yeswecannot aktiv – Besucht einfach mal hier sein Profil!

Szene 2:

Auch von Matthias Wachholz (Fox International) hat uns eine Fangmeldung erreicht – Er konnte einen Fisch mit 8 Pfund und einen Fisch mit satten 51 Pfund landen! Als Köder kam “The Freaky ScopanaX” zum Einsatz!

Szene 3:

Nachdem der Wetterdienst für das Wochenende nochmal schöneres Wetter vorhersagte und Marc ohnehin am Wasser war, ließ ich mich doch glatt von ihm einladen (*g*), eine Nacht am See zu verbringen. Marc war bereits von Freitag auf Samstag draußen. Als Köder kamen unter anderem Fake Baits von Enterprise Tackle und Angel Dust zum Einsatz.

Das Resultat waren 2 schöne Fische 11,8kg und 18,0kg :

11,8kg18 Kilo

Wie es aussieht, sind die Karpfen derzeit nochmal richtig in Fresslaune. Also nichts wie raus an den Teich – Das Jahr ist noch nicht vorbei!!

TL,

Euer M&R Team

Fortsetzung: Die Schöne und das Biest!

8. November 2010 M&R-Blogger 1 Kommentar

….kurz nach dem ich im Schlafsack liege, 2 Pieper auf der Platteurute. Ich denke mir naja noch mal raus, weil sich die Schnur wohl noch mal auf Grund der langen Distanz gesetzt hat. Ich stehe nur in Thermounterwäsche neben der Rute und das Schnursetzten entwickelt sich zu nem Lauf und was für einem!

Die Schnur rast nur so von der Rolle. Ich nehme die Rute auf und ohne den Baitrunner auszuschalten stoppe ich den Fisch durch Griff an die Spule. Mann, was für eine Kraft. Da muss das Boot her. Den Fisch auf Spannung gehalten ins Boot rein und dem Fisch entgegen. Nebel liegt über dem See und als ich mich an den Fisch ranpumpe verschwindet das zuvor aufgehängte Knicklicht zur Orientierung im Nebel. Ich liebe solche Drills vom Boot, nur der Fisch und ich.

Absolute Ruhe in der Nacht. Das Einzige was die Ruhe unterbricht, ist das Geräusch der Rollenbremse die tapfer arbeitet. Ich vertraue meinen Big Baitrunnern und auch die Greys Prodigy 13 ft 3,5 lbs sind mir seit Jahren treue Gefährten. Und ich fische sie mit der geflochtenen Schnur in jeder Situation – Ah Situation, der Fisch ist direkt unterm Boot, jeden erzwungenen Meter Schnur scheint der Fisch als Ansporn für eine neue rasante Flucht in die Tiefe zu nehmen. Langsam werde ich Herr über die Lage, der erste Blick mit der Kopflampe verrät einen besseren Fisch. Ich lasse den Kescher langsam ins Wasser gleiten, der Fisch ist knapp über der Kante, noch eine Flucht in die Tiefe, der Atem stockt, meine Beine fangen an zu zittern und das nicht vor Kälte. Adrenalin Pur, jetzt bloß cool bleiben und noch ein Stück! Es ist geschafft!

Der Kämpfer

Er ist im Netz, das Bein Zittert immer noch! Die Kescherarme werden ausgeklinkt und das Netz zusammen gerollt und der Fisch wird vorsichtig auf die Abhakmatte im Boot gelegt. Nicht einfach die Orientierung bei Nebel, aber das GPS neben dem Echolot ist mir wie so oft auch beim Ruten auslegen eine große Hilfe. Kurz vorm Ufer, tut sich nichts. Ich rufe nach dem Welsangler, der mich wie so oft durch Lichtzeichen ans Ufer führt und mir die letzten Meter durch die anderen Schnüre weißt. Nein, kein Ruf wird erwidert. Ich versuche mich am Knicklicht zu Orientieren und dann passiert es: der Griff um den Motor hochzuklappen kommt zu spät und der Bissanzeiger am Ufer schreit um Erlösung, Cool bleiben, Fisch Wässern. Und dann passiert es richtig, ja die zweite Schnur ist auch um den bereits ausgeschalteten Motor gewickelt. Man so ein Mist. Der Fisch ist wichtig! Alles andere ist nur Material. Ich strecke meinen Arm nach einem Ast und ziehe mich irgendwie an Land und kann den Fisch schnellstmöglich versorgen.

Er bekommt seinen Platz im übergrossen Karpfensack und ich hab die nächste Stunde gut zu tun. Eine Schnurfüllung ist direkt hinüber, was solls, es sollte sowie so Ende des Jahres neu befüllt werden. Die Ersatzrute muss ran. Beim entwirren der zweiten Schnur, die ich ja Gott sei Dank mit stehendem Motor erfasst habe, merke ich einen Rucken an der Schnur. Fisch! Gibts ja gar nicht ich entwirre die Schnur und muss dabei ausgesehen haben wie ein Octopus – Arme, Beine, Fuß, Hand, Kopf und Mund – alles wird genutzt und der Fisch scheint sich gehakt zu haben und hängt immer noch. Puh geschafft! Die letzten Meter auf Spannung durch die Hand laufen lassen und ab geht’s. Erneut ein kleiner Fisch auf die neuen Köder aber sie scheinen zu laufen. Drill vom Ufer und ein Blick auf die Waage zeigt genau 10 Kg! Was für eine Session!

Der Heimliche

Ok die Fortsetzung folgt und dann gibt’s auch die „Schöne“ (27,5kg), die ich versprochen habe. Vielleicht schreibe ich dann auch noch etwas zu meinem verwendeten Endmontage die aus einem  Korda – Leadcore Leader Action Pack, einem Big Grippa Swivel 5 oz. / 140g einem ca 20 cm langem Vorfach aus PB Jelly Wire mit 6er Korda Kurv Shank oder Nash Fang X besteht. Wie gesagt verwende ich meine starken Ruten und geflochtenen Schnüre auch auf kurzen Distanzen und wähle dann ein bis zu 20 Meter langes PB Products – Snagleader – Shield. Diese Endmontage verwende ich in den meisten Situationen und sie genießt mein vollstes Vertrauen. Als ich angefangen habe für den Blog zu schreiben schrieb ich von dem Blick aus dem Fenster mit dem Regen!

Ok ich bin im Rückstand mit dem Schreiben. An dem Regentag konnte ich einen absoluten Traumfisch fangen: 27,5 Kg Schuppenkarpfen an einem Stück! Leider nicht auf die getesteten Baits sondern auf einen anderen Köder. Trotzdem halte ich die M&R Baits – Specialist Range für sehr gute Köder, die ich empfehlen würde und durch die Salzkonservierung optimal für Reisen und längere Trips geeignet sind.

Euch allen viel Erfolg und Stramme Leinen, wie man in Ostwestfalen sagt!

Stefan

P.S. zum Abschluss noch ein kleines Preview:

Versprochen ist versprochen!

3. November 2010 M&R-Blogger 2 Kommentare

Ok versprochen ist versprochen sag ich mir und nachdem ich Dominik zugesagt habe, dass ich seine Köder die er mir mitgeschickt hat auch mal ans Haar hänge und fische, komme ich wohl nicht mehr aus der Sache raus. Dann schreibe ich mal nen paar Zeilen. Wenn ihr jetzt wegklicken wollt und denkt, ihr lest jetzt so einen Bericht nach dem Motto „Er kam sah und siegte nur mit der Wunderkugel“ muss ich allerdings euch enttäuschen.

Aber vorher stellt man sich ja erstmal vor:

Name: Stefan
Alter: 33
Karpfenangler seit: 1996 mit ner kleinen Pause von 6 Jahren
Region: Ostwestfalen
beangelte Gewässer: viel zu tiefe Baggerseen in meiner Region
Angelgerät: eher etwas gröber

31.10.2010 Ich sitze in meiner Küche vor’m Laptop und schaue aus dem Fenster! Wo ist das iPhone? Ich aktualisiere das Wetterapp (Programm für Wettervorhersage)! Das gibt’s doch nicht, jetzt auf einmal zeigt es mir für heute eine Regenwahrscheinlichkeit von 90% an, wobei es gestern noch 10% waren, was solls der Blick aus dem Fenster bestätigt die heutige Vorhersage wobei ich es ja Live sehe, es regnet Bindfäden.

Aber wie sagt der Festverwurzelte Ostwestfale „Kräht der Hahne auf dem Mist, ändert sich Wetter oder es bleibt wie es ist“. Ich will an den See! Nachdem ich gestern noch meine Big Baitrunner Spulen mit neuer Geflochtener bespult habe, will ich sie durch den See ziehen. Und nicht wie am letzten Wochenende nachdem ich Nachts einen Fisch vom Boot gedrillt habe von drei Schnüren genau zwei einsammelte. Ok, das letzte Wochenende war echt anstrengend nachdem ich am davor liegendem Mittwochabend um 20:00 Uhr Feierabend hatte und bei + 3 Grad im Sturm um 21:00 mein Boot aufgepumpt habe und auf den See raus gefahren bin um zu Füttern. Die Köderprobe mit im Gepäck.

Ok wie gehe ich vor? Aufs bekannte Plateau und die Kante von 4 auf 7 Meter, die bewährten Selbstgerollten und an den Busch in der ich in der letzten Zeit den ein oder andern Fisch rollen gesehen habe die M&R Baits – Specialist Range – Angel Dust mit beiliegendem Booster gedippt. Samstag 13:00 Uhr Ihr kennt es! Die Gedanken, ist die Stelle frei? Wurde das Futter angenommen? Und und und. Aufbauen, Boot fertig machen. Es ist Kalt, das große Zelt mit Boden!

Ruten fertigmachen und raus damit, 2 Richtung Platteu ca. 250 Meter und eine unter den Busch ca. 200 Meter entfernt. Radio an. Angestoßen mit dem bekannten Welsangler und warten. Rein in den neuen 4 Season Schlafsack und Reißverschluss in die oberste Position. Piep Piep Piiiiiiiiiieeeeeeeeeeep. Raus durch die noch halb geschlossene Zelttür. Ran an die Rute und den Fisch angenommen und er hängt! Nachdem der Fisch sich sehr ruckartig bewegt gehe ich von einem kleinen Fisch aus und drille ihn vom Ufer. Die Rute am Busch, die Köderprobe aus nem Schneemann mit beiligendem Popup und nem Sinker beides mit Booster versehen, bringt mit den ersten Fisch.

Nachdem die Rute neu ausgelegt ist, sich der Fisch im Sack befindet und der Fänger mit dem Welsangler nebenan auf die Beute angestoßen hat, passiert erstmal bis 03:00 nichts. Dann die Rute auf dem Platteu. Fullrun, raus aus dem Schlafsack und ran ans Gerät. Hängt, wieder nen kleiner hektischer Fisch, Drill vom Ufer. Der befreundete Welsangeler ist zu Stelle beim Keschern. Kurz den Fisch “Mr. Flossi” getauft,  Rute neu raus Fisch und Fänger wieder im Sack.

Nachdem ich für diese Zeilen ne Stunde Zeit gebraucht habe, wird es langsam Zeit um zum See aufzubrechen. Werde in den nächsten Tagen den Rest der Story an Dominik übermitteln und die Fortsetzung könnte heißen: Die Schöne und das Biest? Oder Schnur im Motor ;-) mal sehen?

Stramme Leinen, wie man in Ostwestfalen sagt!

Stefan