Versprochen ist versprochen!
Ok versprochen ist versprochen sag ich mir und nachdem ich Dominik zugesagt habe, dass ich seine Köder die er mir mitgeschickt hat auch mal ans Haar hänge und fische, komme ich wohl nicht mehr aus der Sache raus. Dann schreibe ich mal nen paar Zeilen. Wenn ihr jetzt wegklicken wollt und denkt, ihr lest jetzt so einen Bericht nach dem Motto „Er kam sah und siegte nur mit der Wunderkugel“ muss ich allerdings euch enttäuschen.
Aber vorher stellt man sich ja erstmal vor:
Name: Stefan
Alter: 33
Karpfenangler seit: 1996 mit ner kleinen Pause von 6 Jahren
Region: Ostwestfalen
beangelte Gewässer: viel zu tiefe Baggerseen in meiner Region
Angelgerät: eher etwas gröber
31.10.2010 Ich sitze in meiner Küche vor’m Laptop und schaue aus dem Fenster! Wo ist das iPhone? Ich aktualisiere das Wetterapp (Programm für Wettervorhersage)! Das gibt’s doch nicht, jetzt auf einmal zeigt es mir für heute eine Regenwahrscheinlichkeit von 90% an, wobei es gestern noch 10% waren, was solls der Blick aus dem Fenster bestätigt die heutige Vorhersage wobei ich es ja Live sehe, es regnet Bindfäden.
Aber wie sagt der Festverwurzelte Ostwestfale „Kräht der Hahne auf dem Mist, ändert sich Wetter oder es bleibt wie es ist“. Ich will an den See! Nachdem ich gestern noch meine Big Baitrunner Spulen mit neuer Geflochtener bespult habe, will ich sie durch den See ziehen. Und nicht wie am letzten Wochenende nachdem ich Nachts einen Fisch vom Boot gedrillt habe von drei Schnüren genau zwei einsammelte. Ok, das letzte Wochenende war echt anstrengend nachdem ich am davor liegendem Mittwochabend um 20:00 Uhr Feierabend hatte und bei + 3 Grad im Sturm um 21:00 mein Boot aufgepumpt habe und auf den See raus gefahren bin um zu Füttern. Die Köderprobe mit im Gepäck.
Ok wie gehe ich vor? Aufs bekannte Plateau und die Kante von 4 auf 7 Meter, die bewährten Selbstgerollten und an den Busch in der ich in der letzten Zeit den ein oder andern Fisch rollen gesehen habe die M&R Baits – Specialist Range – Angel Dust mit beiliegendem Booster gedippt. Samstag 13:00 Uhr Ihr kennt es! Die Gedanken, ist die Stelle frei? Wurde das Futter angenommen? Und und und. Aufbauen, Boot fertig machen. Es ist Kalt, das große Zelt mit Boden!
Ruten fertigmachen und raus damit, 2 Richtung Platteu ca. 250 Meter und eine unter den Busch ca. 200 Meter entfernt. Radio an. Angestoßen mit dem bekannten Welsangler und warten. Rein in den neuen 4 Season Schlafsack und Reißverschluss in die oberste Position. Piep Piep Piiiiiiiiiieeeeeeeeeeep. Raus durch die noch halb geschlossene Zelttür. Ran an die Rute und den Fisch angenommen und er hängt! Nachdem der Fisch sich sehr ruckartig bewegt gehe ich von einem kleinen Fisch aus und drille ihn vom Ufer. Die Rute am Busch, die Köderprobe aus nem Schneemann mit beiligendem Popup und nem Sinker beides mit Booster versehen, bringt mit den ersten Fisch.

Nachdem die Rute neu ausgelegt ist, sich der Fisch im Sack befindet und der Fänger mit dem Welsangler nebenan auf die Beute angestoßen hat, passiert erstmal bis 03:00 nichts. Dann die Rute auf dem Platteu. Fullrun, raus aus dem Schlafsack und ran ans Gerät. Hängt, wieder nen kleiner hektischer Fisch, Drill vom Ufer. Der befreundete Welsangeler ist zu Stelle beim Keschern. Kurz den Fisch “Mr. Flossi” getauft, Rute neu raus Fisch und Fänger wieder im Sack.

Nachdem ich für diese Zeilen ne Stunde Zeit gebraucht habe, wird es langsam Zeit um zum See aufzubrechen. Werde in den nächsten Tagen den Rest der Story an Dominik übermitteln und die Fortsetzung könnte heißen: Die Schöne und das Biest? Oder Schnur im Motor
mal sehen?

Stramme Leinen, wie man in Ostwestfalen sagt!
Stefan






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